Interview Netzwoche: „Rein technische Gegenmassnahmen werden wohl nicht genügen“

Die Welt wird zunehmend vernetzter. Unser Zuhause auch. Stehen dem Hacker somit alle Türen im Smarthome offen? Lukas Benninger, Security-Spezialist bei Swisscom, liefert Antworten.

Immer mehr Geräte im Bereich IoT werden gehackt. Angefangen bei Kameras über den Fernseher bis hin zum Auto. Liegt die Hacking-Anfälligkeit in der Natur der Dinge, oder ist die Sicherheitstechnologie noch nicht so weit?
Lukas Benninger: Immer mehr Leute interessieren sich für die Sicherheit von Geräten, die Anschluss an das Internet haben. Vor 20 Jahren setzten sich nur Profis mit der Sicherheit auseinander, doch heutzutage stehen mehr Tools, aber auch weiterreichende Informationen allgemein zur Verfügung. Dies hat zur Folge, dass sich nun auch normale IT-Anwender intensiver mit der Sicherheit auseinandersetzen können. Die Entdeckung von Sicherheitslücken in einem bislang noch nicht untersuchten Technologiebereich ist zudem mit Ruhm verbunden, daher ist das Interesse daran so enorm. Es wären genügend Sicherheitstechnologien vorhanden, nur werden diese aus verschiedensten Gründen nicht implementiert. Gerade im Bereich IoT sind die Endgeräte mit geringer Rechenkapazität ausgestattet, was zu Problemen etwa mit rechenintensiven Operationen, wie der Verschlüsselung, führen kann.

Das ganze Interview ist bei netzwoche.ch verfügbar.

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